Law meets Pop Art

Real Estate Law meets Pop Art

Am 24.2.2009 konnten wir unseren Mandanten ein weiteres Highlight bieten, eine Führung durch die Roy Lichtenstein-Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe.

Roy Lichtenstein wurde 1923 geboren, er verstarb 1997 in Manhattan. Der Durchbruch kam 1961 mit dem Bild "Look Mickey", auf dem Mickey Mouse und Donald Duck auf einem Bootssteg dargestellt waren. Donald ruft begeistert aus "Look Mickey, I've hooked a big one !", obwohl sich sein Angelhaken nur in seiner Jacke verfangen hatte.

Im Oktober 1961 legte Roy Lichtenstein seine Bilder dem New Yorker Galeristen Leo Castelli vor, der sie sofort für seine Galerie akzeptierte. Einige Wochen später tauchte in der gleichen Galerie auch Andy Warhol mit Comic-Bildern auf, die Castelli jedoch ablehnte. Als Warhol die Bilder Lichtensteins sah, schwor er den Comics ab, da er diese Nische als besetzt ansah und in Lichtenstein den Meister erkannte. Stattdessen verlegte sich Warhol auf andere Bereiche der Pop Art.

Lichtenstein versuchte stets, eine Verbindung zwischen Kunst und Kommerz zu schaffen. Ein Beispiel für seine Nutzung industrieller Ideen ist seine Farbgebung. Wie der kommerzielle Produzent von Druckwerken versuchte Lichtenstein, so wenig Farbe wie möglich einzusetzen. Während der Drucker dies aus ökonomischen Gründen tut, wird es bei Lichtenstein zu einem künstlerischen Mittel. So wurden z.B. große Flächen vollständig gefüllt oder durch die typische Punktierung dargestellt.

In der Führung durch die Lichtenstein-Ausstellung wurden durch den Kurator 70 Plakate von Lichtenstein vorgestellt, d.h. alle, die von ihm entworfen wurden, bis auf eine einzige Ausnahme. Hierbei handelt es sich um ein riesiges Künstlerplakat aus dem Pasadena Art Museum, welches grundsätzlich nicht ausgeliehen wird (es liegt im Pasadena Art Museum übrigens im Keller verpackt, dies ist der Grund dafür, warum es nicht ausgestellt wird).